15.07.2016 in Anträge von SPD Stuttgart-Degerloch

Antrag zum Hölzel-Haus im Bezirksbeirat Degerloch

 

SPD Fraktion im Bezirksbeirat Stuttgart-Degerloch                                                                              20.06.2016

 

Beschlussantrag:

 

OB Fritz Kuhn wird als gesetzlicher Vertreter der Landeshauptstadt Stuttgart gebeten, sich zusammen mit dem Gemeinderat bei der Landesregierung von Baden-Württemberg tatkräftig dafür einzusetzen, dass vom Land die notwendigen und noch fehlenden finanziellen Mittel von ca. 920 000.- Euro bereit gestellt werden,  damit die Adolf-Hölzel-Stiftung aus dem Gebäude Ahornstraße 22 in Stuttgart-Degerloch durch Umbau ein für die Öffentlichkeit zugängliches Künstlerhaus und Kulturzentrum schaffen kann.

 

 

B E G R Ü N D U N G :

 

Prof. Adolf Hölzel erhielt 1905 einen Ruf an die königlich-württembergische Kunstakademie und lehrte dort als Pionier der abstrakten Malerei und klassischen Moderne. Seine Schüler waren u.a. Ida Kerkovius, Max Ackermann, Willi Baumeister, Johannes Itten und Oskar Schlemmer. Seine wegweisende Farblehre wurde vom Weimarer Bauhaus übernommen, und dort lehrten auch zwei seiner Schüler.

 

Die im Jahr 1918 bezogene Villa in Degerloch wurde zu einem Treffpunkt der Avantgarde der Stuttgarter Kunstwelt. Die Adolf-Hölzel-Stiftung ist durch Erbschaft der Enkelin des Künstlers Eigentümerin der Villa auf der Waldau geworden und hat ihr Konzept für ein Künstlerhaus schon im Juli 2015 dem Gemeinderat vorgestellt. Dort ist das Anliegen wohlwollend aufgenommen worden.

 

Gleichwohl ist die Finanzierung bislang nicht gesichert. Der vom Gemeinderat zur Verfügung gestellte Betrag ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein und deckt höchstens die Planungskosten. Zur Begründung des Umbauvorhabens wurde der naheliegende Vergleich mit dem Museum Haus Dix in Hemmenhofen am Bodensee gezogen. Mit etwas Fantasie könnte das Künstlerhaus in Degerloch zu einem kulturellen Magnet für Stuttgart werden – in unmittelbarer Nähe des weltbekannten Fernsehturms. Der Genius loci könnte gewiss nicht besser sein, um das Lebenswerk und die Person dieses schwäbischen Ausnahmekünstlers mit internationaler Ausstrahlung zu präsentieren.

 

Adolf Hölzel verstarb 1934 und ist auf dem Waldfriedhof beerdigt, sodass ein weiterer Bezug zu Degerloch gegeben ist. Ein Adolf-Hölzel-Museum mit Atelierräumen, einer Malschule sowie Räumlichkeiten für Vorträge etc. wäre eine einmalige Bereicherung für die Landeshauptstadt und sollte deshalb mit Entschiedenheit unterstützt und auf den Weg gebracht werden.

 

 

Ulrich-Michael Weiss

Wilfried Seuberth

 

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