29.05.2019 in Gemeinderatsfraktion von Die SPD im Stuttgarter Rathaus

Nach der Wahl: Erstes Treffen der Fraktion

 

Nachdem seit gestern Abend das vorläufige Endergebnis der Gemeinderatswahlen feststeht, hat sich heute gleich die neue Fraktion der SPD zu einem ersten Treffen zusammengefunden.

Wir stellen also vor (v.l.): Suse Kletzin, Stefan Conzelmann, Dr, Maria Hackl, Martin Körner, Jasmin Meergans, Dejan Perc und Lucy Schanbacher.

29.05.2019 in Woche für Woche von Die SPD im Stuttgarter Rathaus

Körner am Montag in dieser Woche aus gutem Grund am Mittwoch

 

Der montägliche Wochenrückblick von Martin Körner heute aus guten Gründen am Mittwoch, da nun die Wahlergebnisse feststehen. Die machen nicht wirklich Freude. Dennoch:“Trotz allem: komischerweise bin ich motiviert wie lange nicht. Ich freue mich auf die neue Fraktion, und die neuen Mehrheitsverhältnisse machen viele gute sozialdemokratische Politik für Stuttgart möglich. Packen wir’s an!“

20.05.2019 in Woche für Woche von Die SPD im Stuttgarter Rathaus

Körner am Montag: Viele rote Rosen und ein „geglättetes“ Protokoll

 

Im letzten "Körner am Montag" vor der Wahl am nächsten Sonntag berichtet unser Fraktionsvorsitzender unter anderem von viel positiver Resonanz aus ganz unterschiedlichen Ecken der Stadt. Ein Grund dafür sind unsere klaren Ziele, die wir seit 5 Jahren mit vielen Anträgen untermauert haben. Ein Ziel: Stuttgart braucht 30.000 neue Wohnungen bis 2030. Das können wir durch Verdichtung aber eben auch durch Neubau am Siedlungsrand schaffen.

15.05.2019 in Kommunalpolitik von SPD Möhringen-Fasanenhof-Sonnenberg

Stuttgart ERLEBBAR: Stärkung der ehrenamtlichen arbeiten mit Kinder- und Jugendsport

 

Ein Text von SEZAI OLGUN, Kandidat der SPD Möhringen (Platz 19) 

Die Ehrenamtlichen in Kinder- und Jugendsport nehmen eine wichtige Rolle ein als Vorbild für Fairness und gutes Miteinander. Dafür müssen sie gestärkt werden, denn die Aufgaben werden immer komplexer und die Integration sowie der gesellschaftliche Zusammenhalt findet auch hier statt. 

31 Millionen Menschen engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich in ihrer Freizeit. Das besagt der Freiwilligensurvey von 2014. Der Deutsche Freiwilligensurvey (FWS) ist eine repräsentative Befragung zum freiwilligen Engagement in Deutschland, die sich an Personen ab 14 Jahren richtet. Der höchste Anteil freiwillig engagierter ist im Bereich Sport und Bewegung zu finden. 

Seit 2014 dürfte die Zahl der Ehrenamtlichen im Flüchtlingskontext ebenfalls stark gestiegen sein. Auch unzählige Menschen, die selbst als Flüchtling nach Deutschland gekommen sind, engagieren sich ehrenamtlich als Lotsinnen und Lotsen, Brückenbauerinnen oder Brückenbauer oder helfen durch ihre sprachlichen Kenntnisse zu verschiedensten Anlässen. 

Im Bereich des Kinder- und Jugendsports ist es mein Anliegen herauszufinden, was wir in unserer Stadt tun können, um die ehrenamtliche Tätigkeit aber auch die Rahmenbedingungen für die professionelle Vereinsarbeit in Stuttgart zu stärken. Dies sollte gemeinsam – vielleicht stadtteilbezogen in Form eines Runden Tisches mit den ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteuren, aber auch mit den Vereinen, den Fachämtern der Stadt und anderen Interessierten evaluiert und erörtert werden und in die zuständigen politischen Gremien der Stadt eingebracht werden. Auch ein Beirat für Ehrenamt könnte hilfreich sein für ein gutes und faires Miteinander. 

Ich sehe in der Arbeit von Vereinen ein großes Potenzial, um Kinder und Jugendliche zu stärken und sie zu unterstützen und zu integrieren. Die Trainerinnen und Trainer nehmen oft eine zentrale Rolle im Leben der Kinder und Jugendlichen ein, bestenfalls als Vorbild und Vertrauensperson. 

Gleichzeitig kommen die Kinder und Jugendlichen zum Teil mit viel seelischem Gepäck ins Training und müssen sich neben den sportlichen auch anderen Herausforderungen stellen und mit Schicksalen umgehen. Wie geht man als Trainerin oder Trainer damit um? Wie kann man unterstützen? Wie schafft man es, gemeinsam zum Team zu werden – auch außerhalb des Vereins?

Respektvoller und fairer Umgang müssen erlernt werden. Dafür braucht es Vorbilder, Geduld und Willen und die richtigen Methoden. 

Menschen, die sich auf verschiedenen Ebenen im Verein engagieren, verdienen unsere Anerkennung und unseren Respekt. Aber welche Herausforderungen sehen sie persönlich? Wo kann man für sie Entlastung schaffen? Was sind die Bedürfnisse der Vereine? Gibt es genug freiwillige Unterstützung oder muss man bereits heute anfangen, neue Ehrenamtliche zu gewinnen? Wie könnte das gelingen?

Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Stadt, die Politik und die Vereine gemeinsam an bestehenden Aufgaben und Herausforderungen arbeiten und möglichst viele Akteurinnen und Akteure mit eingebunden werden, unabhängig von ihrer Größe und Platzierungen. 

15.05.2019 in Kommunalpolitik von SPD Möhringen-Fasanenhof-Sonnenberg

Stuttgart BEWOHNBAR: Die Innovationskraft Stuttgarts hängt am Mietpreis

 

Sezai Olgun, Diplom-Ingenieur und Kandidat der Möhringer SPD für die Stuttgarter Gemeinderatswahl, fordert, Mietpreise für kommunale bilanztechnisch abgeschriebene und ältere Wohnungen in Stuttgart auf fünf Euro pro Quadratmeter zu senken. 

Sezai Olgun, Diplom-Ingenieur

Warum muss die Miete Ihrer Ansicht nach so drastisch sinken – auf fünf Euro für abgeschriebene und ältere Kommunalwohnungen?
Für viele Stuttgarter, insbesondere für Geringverdiener, Alleinerziehende, junge Familien, Berufsanfänger oder Rentner, ist es derzeit kaum möglich, einen Teil ihres Einkommens zu sparen. Doch Rücklagen für den Erwerb von Eigentum, die Altersvorsorge, die Absicherung der Familie oder die berufliche Weiterbildung sind absolut notwendig für eine unabhängige Zukunftsplanung. Hauptursache: die hohen und weiter steigenden Mieten. In Großstädten wie Stuttgart ist es inzwischen auch für Personen mit mittleren Einkommen nicht mehr ungewöhnlich, fast die Hälfte ihres Einkommens für Wohnen auszugeben – ein unhaltbarer Zustand! 

Wie sorgt ihre Regelung ganz konkret für Abhilfe?
Durch Einkommenssteigerungen allein ist es heutzutage nicht mehr länger möglich, Rücklagen zu bilden. Denn diese werden über kurz oder lang von den steigenden Mieten „aufgefressen“. Damit Bürgerinnen und Bürger wieder etwas zurücklegen können, muss der größte Posten auf der Ausgabenseite wieder geringer ausfallen: die Miete. Angenommen, eine Familie mit zwei Kindern zahlt für ihre kommunal abgeschriebene oder ältere 100-qm-Wohnung derzeit zehn Euro Kaltmiete pro qm. Durch die vorgeschlagene Regelung würde sich ihr Mietpreis von zehn auf fünf Euro pro qm halbieren: Die Familie könnte pro Monat 500 Euro zurücklegen.  


Die SPD im Stuttgarter Rathaus

Für Dich im Bundestag: Ute Vogt